Wie bei allen anderen Ausrüstungsgegenständen ist auch beim
Zelt der individuelle Verwendungszweck maßgeben. Bei Zeltekauf
immer auf die Angabe der Wassersäule beachten, da dies die (theoretische)
Wasserdichtigkeit angibt. Aber Vorsicht: Die Zeltform ist sicherlich
wichtig aber ein Geodätisches-Zelt muss nicht gleich besser als
beispielsweise ein Kuppelzelt sein. Ein schlecht verarbeitetes Geodätisches-Zelt
aus ungeigneten Materialien, kann auch durch den Stabilitätsvorteil
nicht besser sein als ein gutes Kuppelzelt.
Es gibt verschiedene Zeltformen die hier aber nur kurz beschrieben
werden können.
Firstzelt: Die wohl bekannteste Zeltform die früher fast immer
zum Einsatz kamen. Heute sieht man Firstzelte immer seltener.
Pyramidenzelt: Wir heute, außer als Basiszelt bei Expeditionen,
kaum noch verwand, da es umständlich aufzubauen ist und es kaum
Wind verträgt. Das Zelt wird lediglich durch eine Stange getragen.
Kuppelzelte: Sind unter dem Namen "Igluzelte" wohl mehr
bekannt. Die Zeltstangen kreuzen sich nur ein mal. Windstabilität
besser als bei First- oder Pyramidenzelten. Ein weiterer Vorteil ist,
das Kuppelzelte selbsttragend sind; das bedeutet man kann das Zelt
einfach um einige Meter verücken.
Geodätische Zelte: Diese Zeltform hat ihre Vorfahren bei den
Kuppelzelten. Anders als bei den Kuppelzelten gibt es jedoch noch
mehr Kreuzungspunkte der Stangen, was die Stabilität weiter erhöht.
Zudem sind sie aufgrund der höheren Stabilität auch sehr
gut bei stärkeren Wind einsetzbar.. Wir benutzen ein Geodätisches
Zelt von Northface.
Tunnelzelte: Diese sehr beliebten Zelte basieren parallel angeordnete
Bögen die dem Zelt stabilität verleihen. Ihr Raum / Gewichtsverhältnis
gehört zu den besten und sie sind recht gut gegen Wind gerüstet.
Tarp: Nicht wirklich ein Zelt sondern ehr eine luxuriöse Plane.
Bei manchen Touren kann aber ein Tarp sinnvol sein.z.B. als Ergänzung,
wenn man ein Zelt mitführt (Vergrößeung der Apsis)
oder als Ergänzung bei Hüttentouren