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Das Zelt

Wie bei allen anderen Ausrüstungsgegenständen ist auch beim Zelt der individuelle Verwendungszweck maßgeben. Bei Zeltekauf immer auf die Angabe der Wassersäule beachten, da dies die (theoretische) Wasserdichtigkeit angibt. Aber Vorsicht: Die Zeltform ist sicherlich wichtig aber ein Geodätisches-Zelt muss nicht gleich besser als beispielsweise ein Kuppelzelt sein. Ein schlecht verarbeitetes Geodätisches-Zelt aus ungeigneten Materialien, kann auch durch den Stabilitätsvorteil nicht besser sein als ein gutes Kuppelzelt.

geodätische Zeltform

Es gibt verschiedene Zeltformen die hier aber nur kurz beschrieben werden können.

  • Firstzelt: Die wohl bekannteste Zeltform die früher fast immer zum Einsatz kamen. Heute sieht man Firstzelte immer seltener.
  • Pyramidenzelt: Wir heute, außer als Basiszelt bei Expeditionen, kaum noch verwand, da es umständlich aufzubauen ist und es kaum Wind verträgt. Das Zelt wird lediglich durch eine Stange getragen.

  • Kuppelzelte: Sind unter dem Namen "Igluzelte" wohl mehr bekannt. Die Zeltstangen kreuzen sich nur ein mal. Windstabilität besser als bei First- oder Pyramidenzelten. Ein weiterer Vorteil ist, das Kuppelzelte selbsttragend sind; das bedeutet man kann das Zelt einfach um einige Meter verücken.

  • Geodätische Zelte: Diese Zeltform hat ihre Vorfahren bei den Kuppelzelten. Anders als bei den Kuppelzelten gibt es jedoch noch mehr Kreuzungspunkte der Stangen, was die Stabilität weiter erhöht. Zudem sind sie aufgrund der höheren Stabilität auch sehr gut bei stärkeren Wind einsetzbar.. Wir benutzen ein Geodätisches Zelt von Northface.

  • Tunnelzelte: Diese sehr beliebten Zelte basieren parallel angeordnete Bögen die dem Zelt stabilität verleihen. Ihr Raum / Gewichtsverhältnis gehört zu den besten und sie sind recht gut gegen Wind gerüstet.

  • Tarp: Nicht wirklich ein Zelt sondern ehr eine luxuriöse Plane. Bei manchen Touren kann aber ein Tarp sinnvol sein.z.B. als Ergänzung, wenn man ein Zelt mitführt (Vergrößeung der Apsis) oder als Ergänzung bei Hüttentouren

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