Oslo wurde um das Jahr 1000 gegründet. Um 1300 wurde Oslo durch
König Harkon V. Magnusson zur Hauptstadt. Unter seiner Regierung
(1299-1219) fand die bedeutendste Phase in Oslos Stadtgeschichte statt.
Als der König starb, ging es auch für Oslo abwärts:
die halbe Bevölkerung starb an Pest, von 1436 bis 1502 kam es ständig
zu Aufständen gegen die dänischen Herren, denn Norwegen war
bis 1814 Dänische Provinz und schließlich wurde Oslo durch
einen Stadtbrand im August 1624 vollständig in Schutt und Asche
gelegt.
Der Dänische König Christian IV. beschloss eine neue Stadt
zu gründen: Christiana war bis 1924 der neue Name der Stadt und
wurde 1814 auch zur Hauptstadt erklärt. Im Januar 1925 wurde die
Stadt aus Anlass des 300 jährigen Stadtjubiläums wieder in
Oslo umbenannt.